Gastroskopie

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine endoskopische Untersuchung des Magens. Mit Hilfe des Endoskops werden dabei die Speiseröhre (Ösophagus), der Magen und der Zwölffingerdarm (Duodenum) untersucht. Die Magenspiegelung dauert im Regelfall nur wenige Minuten.

Bei folgenden Beschwerden ist eine Gastroskopie sinnvoll:

* Unklare Schluckstörungen
* Blutarmut (Anämie)
* Wiederkehrendes Sodbrennen
* Länger anhaltende Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
* Oberbauchschmerzen

Außerdem wird die Gastroskopie zur Therapiekontrolle, z.B. bei Magengeschwüren und bei Blutungen aus dem Magenbereich oder zur Kontrolle nach Magenoperationen, angewandt.

Weiterhin sind spezielle Behandlungen während der Untersuchung möglich:

* Endoskopische Blutstillung
* Abtragung von Polypen im Magen und Zwölffingerdarm: Polypen sind Geschwülste der Schleimhaut
* Behandlung von Einengungen, z.B. in der Speiseröhre
* Entfernung verschluckter Fremdkörper

 

Heilicobacter pylori

Routinemäßig werden aus der Magenschleimhaut Proben entnommen, um z. Bsp. nach Helicobacter pylori (Magenkeim) zu suchen.

 

Vorbereitung:

Um den Magen beurteilen zu können, muss dieser frei von Speiseresten sein. Deshalb wird die Untersuchung nüchtern durchgeführt.
Im Falle einer Sedierung ("Beruhigungsspritze"), darf der Patient bis zu 24 Stunden nach der Untersuchung nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

 

Letzte Änderung am 07.02.2012